Kurier-Journal

Naturnahes Gärtnern

Grüne Woche

Der Trend geht weg vom geschniegelt-glatten Zierrasen, hin zu mehr Natürlichkeit. Naturnahes Gärtnern bedeutet, dem Garten Raum zur Entwicklung zu geben – und heimischen Tieren wertvollen Lebensraum zu bieten. Statt exotischer Zierpflanzen stehen robuste, heimische Stauden und Wildblumen im Mittelpunkt. Sie sind an das Klima angepasst, pflegeleicht und liefern Nahrung für Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten.

Eine kleine Wildblumenwiese ersetzt monotone Rasenflächen und bringt Farbe ins Spiel. Totholzecken, Stein- oder Laubhaufen schaffen Rückzugsorte für Igel und Käfer. Selbst ein Insektenhotel oder eine flache Wasserschale können viel bewirken. Wichtig ist, auf chemische Pflanzenschutzmittel zu verzichten und auf natürliche Kreisläufe zu setzen.

Auch vermeintliche „Unordnung“ hat ihren Wert: Verblühte Stauden bleiben über Winter stehen, Samenstände dienen Vögeln als Futterquelle. So entsteht ein Garten, der lebt – und sich im Wechsel der Jahreszeiten immer wieder neu zeigt.

Naturnahes Gärtnern ist kein Verzicht, sondern ein Gewinn: mehr Vielfalt, mehr Beobachtungsmöglichkeiten und ein Stück lebendige Natur direkt vor der Haustür.

Kontaktiert uns…

Folgt uns…

Zur Website von: