Kurier-Journal

IMO belebt Austausch rund ums Bauen

Erfolgreiche Bilanz nach der Immobilienmesse

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St.Vith. – Handwerksbetriebe nutzten die IMO, um Trends und Entwicklungen im Bau- und Wohnbereich vorzustellen. Patrick Heinen von der Schreinerei Heinen beobachtet derzeit eine Rückkehr zu natürlichen Materialien und klaren Formen. „Wir sehen im Innenausbau, dass wieder runde Formen zurückkommen“, sagt er. Viele Trends kämen aus dem internationalen Designbereich und erreichten Ostbelgien oft etwas später. „Wir besuchen jedes Jahr die Messe in Mailand und schauen, was die neuen Trends sind. Meistens kommen die Trends hier bei uns ein oder zwei Jahre später an.“

Auch Nachhaltigkeit spiele eine immer größere Rolle: „Die Kunden fragen danach und viele Designmarken führen Recyclingprodukte ein“, erklärt Heinen. „Das Bewusstsein dafür wird immer größer und da ist klare Nachfrage.“ Für ihn stand bei der IMO vor allem der persönliche Austausch im Vordergrund. „Wir treffen hier Kunden von uns, knüpfen neue Kontakte. Es ist keine reine Verkaufsmesse – das Geschäft entsteht meist erst später.“

Immobilienmakler punkteten auf der Messe mit konkreten Angeboten aus der Region. Jennifer Bielen von HOB Real Estate sagt: „Wir präsentieren in allererster Linie unsere ganz brandaktuellen Objekte, die zurzeit auf dem Markt sind“, berichtet sie. Das Angebot reiche „vom kleinen Altbauhaus bis zu einem Naturweiher“.

Ein besonderes Highlight war dabei die digitale Präsentation eines Neubauprojekts. „Der Besucher hat die Möglichkeit, mit der VR-Brille einen virtuellen Rundgang zu machen“, erklärt sie. „Damit bekommt der Kunde ein Raumgefühl, wie das Appartement wirkt, anstatt es nur auf Papier zu sehen.“

Auch die Entwicklung des Immobilienmarktes selbst war ein wichtiges Gesprächsthema auf der Messe. „Der Immobilienmarkt hat sich in den letzten Jahren schon relativ stark entwickelt“, erklärte Kevin Dederichs von HOB Real Estate. Käufer legen heute zunehmend Wert auf bestimmte Kriterien: „Die Käufer achten immer mehr auf die Lage und auf die Qualität. Dadurch entstehen auch größere Preisunterschiede.“

Unter dem Strich scheint die IMO für alle Beteiligten ein Erfolg gewesen zu sein, resümiert David Schmitz, Marketingleiter von GE-Media, das die IMO organisiert: „Sonntags strömten kurz nach der Eröffnung bereits die ersten Besucher in das Triangel. Den ganzen Tag ebbte es nicht ab, obwohl das Wetter sehr gut war und schlechte Witterungsbedingungen die Menschen eigentlich eher zu einem Messeausflug verleiten. Wir wissen aus Erfahrung, dass samstags tendenziell weniger los ist, doch diesmal waren trotzdem viele Menschen zu Gast. Das freut uns und die Aussteller natürlich sehr. Das Fazit fällt also positiv aus.“

Im nächsten Jahr findet die Immobilienmesse Ostbelgien wieder in Eupen statt. Anlässlich der zehnten Jubiläumsausgabe wird es einige Neuerungen geben.

(Quelle: GrenzEcho)

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