Fehlwürfe belasten das Recycling
Ostbelgien. – Obwohl das richtige Trennen für viele Bürgerinnen und Bürger selbstverständlich geworden ist, enthält im Gebiet von IDELUX Environnement noch immer rund 13 % der PMK-Säcke falsch entsorgte oder schlecht vorbereitete Abfälle. Diese Fehlwürfe erschweren die Arbeit im Sortierzentrum und verhindern das Recycling wertvoller Materialien.
Die PMK-Säcke aus dem Gebiet von IDELUX Environnement werden im Sortierzentrum SITEL in Engis verarbeitet. Besonders problematisch ist das Ineinanderstecken von Verpackungen.
Werden etwa Joghurtbecher oder Konservendosen ineinandergestapelt, können die optischen Sortieranlagen die Materialien nicht korrekt erkennen. Die Folge: Die Verpackungen werden verbrannt statt recycelt. Schon kleine Sortierfehler können große Auswirkungen auf den Recyclingprozess haben. Eine sorgfältige Mülltrennung hilft dabei, Ressourcen zu schonen und die Umwelt nachhaltig zu entlasten.
Auch Papier und Karton landen häufig fälschlicherweise im PMK-Sack. Das „K“ in PMK steht ausschließlich für Getränkekartons wie Milch- oder Saftpackungen. Reine Kartonverpackungen gehören dagegen in die Kartonsammlung.
Weitere häufige Fehlwürfe sind Nicht-Verpackungen aus Plastik – etwa Spielzeuge, Kleiderbügel oder Trinkflaschen – sowie Kleidung und Schuhe.
Um die Qualität der PMK-Sammlung zu verbessern starten IDELUX Environnement, die wallonischen Interkommunalen der COPIDEC und Fost Plus im Juni 2026 die Sensibilisierungskampagne „Nicht alles gehört zusammen“. Mit humorvollen Radiospots soll auf korrektes Sortieren aufmerksam gemacht und die Zahl der Fehlwürfe reduziert werden.
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