Kurier-Journal

Wie wär´s mit einem Brettspiel?

Weihnachtsgeschenke

Vor allem aufgrund der Corona-Pandemie haben viele Menschen das Gesellschaftsspiel mit Familie oder Freunden wieder für sich entdeckt. Grund genug, aktuelle Trends und mögliche Weihnachtsgeschenke aufzuzeigen. Zu den ganz großen Neuerscheinungen unter den Koop-Spielen (also kooperativen Spielen) gehört in diesem Jahr beispielsweise „Die Abenteuer des Robin Hood“. Dieses Spiel eignet sich vor allem für all diejenigen, die nicht unbedingt viel Zeit mit dem Regelbuch verbringen wollen und lieber sofort losspielen würden.

Das Spiel ähnelt dem bereits bekannten Open-World Konzept, bei dem die zwei bis vier Spieler sich frei entscheiden können, welchen Teil des Sherwood Forest sie als nächstes erkunden möchten.

Die Spieldauer pro Partie liegt bei etwa einer Stunde. Krimifans kommen bei „MicroMacro: Crime City“ auf ihre Kosten: Bei diesem Comic-Krimi dürfen bis zu vier Detektive dabei mithelfen, die unzähligen Kriminalfälle in Crime City zu lösen. Täter und Opfer befinden sich da bei in verschiedenen Szenen auf dem beigefügten Stadtplan – wie genau sich das Verbrechen zugetragen hat, gilt es nun herauszufinden. Die Spieldauer liegt, abhängig vom ausgewählten Fall, zwischen 15 und 45 Minuten. Die Spieler und Fans der „Die Siedler von Catan“-Reihe würden sich sicherlich über die Brettspiel Adaptation des PC-Spiels „Anno 1800“ freuen! Bei dem Aufbau- und Handelsspiel kommt es vor allem darauf an, die Industrialisierung nach vorne zu treiben. Es werden also Produktionsgebäude, Werfte oder Schiffe gebaut. Die Bedürfnisse der Bevölkerung dürfen da bei jedoch nicht hinten angestellt wer den. Hier beträgt die Spieldauer ungefähr 120 Minuten. Wer keine Lust darauf hat, sich in immer wieder neu entwickelte (und potentiell komplizierte) Spielsysteme hineinzuversetzen, der kann sich in dieser Weihnachtszeit sicher noch an unzähligen Klassikern erfreuen, die im neuen Gewand daher kommen.

So bietet das Kartenspiel UNO immer wieder neue Editionen an, die dem bisher bekannten Spielkonzept ein neues Gesicht verleihen. Das gleiche zählt für den Brettspielklassiker Monopoly, bei dem es aktuell beispielsweise eine Mogelversion gibt:

Hier kommt es darauf an, basierend auf der gezogenen Ereigniskarte, die Regeln des Originalspiels zu brechen. Wer jedoch bei der unerlaubten Mieterhöhung oder mit Langfingern in der Bank erwischt wird, wandert buchstäblich ins Gefängnis – an dem Spielbrett befindet sich nämlich eine Hand schelle, die in solch einer Situation zum Einsatz kommen soll.

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