Versöhnung und Frieden für Europa
Banneux.– Der Michaelstag hat eine lange Tradition!
Versöhnung und Frieden für Europa sind das Hauptanliegen.
Am 25. September 1960 wurde die Michaelskapelle vom damaligen Weihbischof Heinrich Tenhumberg aus Münster und im Beisein von 13.000 angereisten Pilgern aus Deutschland feierlich in Banneux eingeweiht.
Doch was war der Hintergrund?
Ende der Fünfziger Jahre nahm der damalige Rektor von Banneux mit Bundeskanzler Konrad Adenauer Kontakt auf. So entstand die Idee, eine Kapelle zu errichten als Zeichen von Versöhnung und Frieden.
Auf ausdrücklichen Wunsch des Bundeskanzlers hat die Kapelle zwei Schutzheilige: den heiligen Erzengel Michael und die heilige Johanna von Orléans.
Ehemals verfeindete Nationen sollen in Banneux bei der Jungfrau der Armen gemeinsam beten.
Am Tag der Einweihung im Jahre 1960 beteten auch Tausende Menschen am Mont Saint Michel in Frankreich im gleichen Anliegen.
Es ist zur Tradition geworden, dass ein Bischof oder ein Weihbischof aus einem deutschen Bistum diesen Tag mit den vielen Pilgern feiert
Seit Jahren feiern auch viele Ostbelgische Christen diesen besonderen Tag mit allen anderen.
Dieses Jahr am 27. September mit dem Limburger Bischof Dr. Georg Bätzing.
10.30 Uhr: Pontifikalamt in der grossen Kirche unter Vorsitz von Bischof Bätzing. Es singen “die Häppchensingers” aus dem Ourtal unter Leitung von Tanja Schmitz.
14.15 Uhr: Andacht zum Jahresthema. “Führe unsere Schritte auf den Weg des Friedens” mit Ansprache des Bischofs.
15.00 Uhr: Feierliche Sakramentsandacht mit Krankensegen in drei Sprachen.

