Kurier-Journal

Intensivstation erhält ihre definitive Anerkennung

Klinik St. Josef St.Vith

St.Vith. – Im Dezember 2024 erhielt die Intensivstation der Klinik St. Josef nach zweijähriger Arbeit ihre vorläufige Anerkennung. Nach mehreren Kontrollen durch die zuständigen Behörden wurde nun die endgültige Anerkennung ab dem 1. Juni 2026 erteilt.

Diese Entscheidung bestätigt die dauerhafte Konformität der Abteilung mit allen gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf Ausstattung, medizinisches, pflegerisches und paramedizinisches Personal, Architektur sowie funktionale und organisatorische Anforderungen.

Seit dieser ersten Anerkennung hat die Abteilung ihre Entwicklung fortgesetzt, um die Qualität der Patientenversorgung weiter zu verbessern. Zu den jüngsten Neuerungen gehört insbesondere die Einführung der Hämofiltration, die das Angebot an spezialisierter Versorgung innerhalb des Krankenhauses erweitert.

„Das Team hat diese Zulassung mit Begeisterung und Stolz aufgenommen. Es ist ein wichtiger Meilenstein, der unser Engagement würdigt und uns ermutigt, unsere Bemühungen fortzusetzen, unseren Patienten eine hervorragende Versorgung zu bieten“, erklärt Stéphanie Warnier, pflegerische Dienstleiterin der Intensivstation.

„Diese endgültige Zulassung würdigt das unermüdliche Engagement unserer Teams aus Pflege-, paramedizinischen und medizinischen Fachkräften, deren Fachkompetenz, Sorgfalt und berufsübergreifende Zusammenarbeit die Grundlage für eine sichere und qualitativ hochwertige Versorgung bilden. Sie bestärkt uns zudem in unserer Verantwortung, weiterhin innovativ zu sein und in die Kompetenzentwicklung zu investieren, um den Bedürfnissen der besonders vulnerablen Patienten mit hohem Anspruch und Menschlichkeit gerecht zu werden“, erklärt Audrey Dubois, Pflegedienstleiterin.

Für Lola Van Rampelbergh, Generaldirektorin, ist diese Anerkennung auch ein starkes Signal für die gesamte Region: „Dies ist ein wichtiger Schritt, um der Bevölkerung in unserem Versorgungsgebiet den Zugang zu einem umfassenden Angebot an Akutversorgung zu gewährleisten.“

„Diese offizielle Anerkennung unterstreicht die Qualität unserer Abteilung und die Modernität ihrer Ausstattung. Ich möchte dem gesamten interdisziplinären Team danken, das uns bei unserer täglichen Arbeit unterstützt: dem Pflegepersonal, den Ärzten, den Physiotherapeuten, den Diätassistenten, den Ergotherapeuten, den Psychologen, dem Palliativteam usw. Ich möchte auch den ehemaligen Mitarbeitern danken, die zur Entwicklung unserer Abteilung beigetragen

haben“, erklärt Dr. Bob Marth, Abteilungsleiter der Anästhesie und beigeordneter Abteilungsleiter der Intensivstation.

„Diese Zulassung ist eine Anerkennung für die bemerkenswerte Arbeit unserer Teams. Sie bestätigt die Qualität und Sicherheit der von uns angebotenen Versorgung, aber auch unsere Vision einer patientennahen Medizin, die anspruchsvoll und zugleich zutiefst menschlich ist und jedem Patienten und seinen Angehörigen mit Aufmerksamkeit begegnet“, fügt Dr. Laurine Bougard, Abteilungsleiterin der Intensivstation, hinzu.

Lydia Klinkenberg, Ministerin für Familie, Soziales, Wohnen und Gesundheit, betont: „Mit der definitiven Anerkennung der Intensivstation der Klinik St. Josef in St.Vith setzen wir ein starkes Zeichen für die Zukunft der Gesundheitsversorgung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Die Klinik hat in den letzten Monaten Anstrengungen unternommen und erfüllt nunmehr alle föderalen Auflagen, die die Qualität und Sicherheit der Patienten gewährleisten. So konnte unter anderem zusätzliches Pflegepersonal angeworben werden, das über die erforderliche Zusatzausbildung verfügt.

Damit ist gewährleistet, dass die Patientinnen und Patienten im Süden der DG im Ernstfall schnell, sicher und in deutscher Sprache versorgt werden können.“

Die Intensivstation in Sankt Vith kann gleichzeitig sechs Patienten in kritischem Zustand betreuen.

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