Kurier-Journal

Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft

Grüne Woche

lps/DGD. – Klimakrise, Dürren und wachsende Bevölkerungszahlen sind Herausforderungen, denen sich die moderne Gesellschaft stellen muss. Ein wichtiger Bereich, der von diesen Entwicklungen beeinflusst wird, ist die Landwirtschaft. Daher gibt es seit einiger Zeit viele Bemühungen, die Landwirtschaft nachhaltiger zu gestalten. Das bedeutet, dass mit den vorhandenen Ressourcen schonend umgegangen wird und die vorhandenen Nutzflächen nicht übermäßig ausgebeutet werden. Die Problematik ist komplex, denn auch der Konsument ist hierbei gefragt. Steigende Preise und Konkurrenzdruck sorgen dafür, dass viele Menschen wieder zu Billigprodukten greifen, die nicht selten importiert sind oder weite Transportwege hinter sich haben. Dabei ist es wichtig, die lokal ansässigen Unternehmen zu unterstützen und regional zu kaufen, damit diese Betriebe dauerhaft konkurrenzfähig bleiben. Außerdem bedeutet nachhaltige Landwirtschaft, die Erträge nicht auf Kosten der Umwelt durch übermäßiges Düngen oder Pestizideinsatz zu steigern. Das belastet die Böden und das Grundwasser und stellt somit eine Gefahr für die Umwelt dar. Es gibt mittlerweile zahlreiche Betriebe, die ökologisch oder biologisch arbeiten und innerhalb des Hofes eine Kreislaufwirtschaft betreiben.

Damit es mehr solcher Betriebe gibt, ist auch ein Umdenken der Konsumenten gefordert. Letztendlich bestimmt die Nachfrage das Angebot und jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass in Zukunft mehr Betriebe Augenmerk auf nachhaltige Landwirtschaft legen.

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