BIB-Schüler bauen Mini-Satellit für einen nationalen Wettbewerb
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Büllingen. – Für das CanSat-Projekt müssen die Schüler einige Kenntnisse aus verschiedenen Unterrichtsfächern anwenden: Mathematik, Naturwissenschaften, Englisch und natürlich Informatik. „Was die Programmierung angeht, haben wir natürlich gewisse Vorteile. Dafür benötigen wir für andere Aspekte mehr Zeit“, weiß Loic Espreux.
„Wir suchen jedes Jahr ein Projekt aus“, erklärt Lehrer Alain Solheid. „In diesem Jahr ist die Wahl auf CanSat gefallen. Wir scheinen in diesem Jahr die einzigen Teilnehmer aus der DG zu sein. In unserer Gruppe haben wir die verschiedenen Rollen und Aufgaben aufgeteilt. Sie wurden auch untereinander gewechselt. Es geht darum, auch mal die Komfortzone zu verlassen und sich auf seine Stärken zu konzentrieren.“
Nach dem Halbfinale, das am 18. März in Brüssel steigt, werden weitere Teams aussortiert, sodass es am Ende nur eine begrenzte Finalteilnehmerzahl gibt. Zum großen Abschuss kommt es vom 23. bis 25. April. Die Gewinnermannschaft darf Belgien schließlich beim europäischen Wettbewerb in den Niederlanden vertreten.
Zusätzlich zu den Grundmissionen möchte die BIB-Gruppe die Luftqualität messen: „Das Finale findet im Lager Elsenborn statt. Wir möchten feststellen, ob die Militäraktivität einen negativen Einfluss auf die Luftqualität hat oder nicht.
Die Daten möchten wir mit anderen Standorten vergleichen“, berichtet Laurent Plaire.
Mithilfe einer Antenne wird die Verbindung zwischen Satellit und Bodenstation gewährleistet.
Zusätzlich wird ein GPS-Signal eingebaut, damit die Getränkedose nach dem Absturz auch wiedergefunden wird, sollte sie nicht vom Militär gesichtet werden.
Im Vorfeld werden die teilnehmenden Gruppen angehalten, ihr Projekt in den (sozialen) Medien bekanntzumachen, um auch andere Jugendliche für die Thematik zu begeistern.
(Quelle: GrenzEcho)

