Kurier-Journal

Handeln statt zögern

VHS Ostbelgien

Eupen.– Was tun, wenn jemand auf der Straße angepöbelt wird? Wie reagieren, wenn eine Situation plötzlich eskaliert – und wie kann man helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen? Zivilcourage bedeutet nicht, sich selbst in Gefahr zu bringen oder den Helden zu spielen.

Es geht darum, in schwierigen Situationen aufmerksam zu bleiben, angemessen zu reagieren und Verantwortung zu übernehmen. Die VHS Ostbelgien lädt am Montag, dem 12. Oktober 2026 von 13-17 Uhr zu einem praxisorientierten Workshop nach Eupen, Klosterstraße16 ein. Zum Einstieg gibt die Polizei einen Einblick in die rechtlichen Grundlagen und zeigt auf, wo die eigenen Möglichkeiten und Grenzen liegen. Anschließend wird es praktisch: Anhand konkreter Alltagssituationen üben die Teilnehmenden, kritische Situationen frühzeitig zu erkennen, ruhig zu bleiben, deeskalierend zu handeln und andere gezielt zu unterstützen. Dabei geht es auch um Situationen, die viele kennen: verbale Angriffe, Belästigungen oder Konflikte im öffentlichen Raum – aber auch darum, was man tun kann, wenn sich ein Angriff oder eine Auseinandersetzung ins Internet und in die sozialen Medien verlagert. Der Workshop vermittelt keine Patentrezepte. Vielmehr geht es darum, verschiedene Handlungsmöglichkeiten kennenzulernen und auszuprobieren. Wie kann ich eingreifen? Wann hole ich besser Hilfe? Und wie schütze ich mich selbst? Durch praktische Übungen gewinnen die Teilnehmenden mehr Sicherheit, um auch in unerwarteten Situationen besonnen und couragiert zu handeln. Weitere Informationen zu Teilnahmegebühr und Anmeldung erhalten Sie gerne unverbindlich per Email unter claudia.langer@vhs-dg.be oder

telefonisch unter 087/59 46 30.

Anmeldungen sind auch direkt möglich unter http://www.vhs-dg.be

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