Vielfalt in den Gemeinschaftsgärten entdecken
St.Vith. – In den Gemeinschaftsgärten von Patchwork wird individuell und gemeinsam gegärtnert. Jeder Gärtner und jede Gärtnerin hat seine bzw. ihre eigene Art, ihre bzw. seine Parzelle zu gestalten, von kreativ bis hin zum klassischen Bauerngarten. Die Grundidee ist, die Parzellen möglichst naturnah zu bewirtschaften. Begleitet werden die Gärten von 2 Gartenkennern der Naturschutzorganisation AVES. Aktuell werden rund 11 Parzellen und 4 Hochbeete von verschiedenen Menschen bewirtschaftet.
Im März 2026 starteten einige Gärtnerinnen und Gärtner ein besonderes Experiment: Auf den beiden Gemeinschaftsparzellen wurden alte Gemüsesorten angebaut – ohne zusätzliche Bewässerung. Strauchbohnen, Tomaten, Mangold, Mais, Möhren, Zwiebeln und Rote Bete wachsen dort neben Ringelblumen, Phacelia und Buchweizen.
Auch Wild- und Beikräuter dürfen zwischen den Kulturpflanzen wachsen. Sie beschatten den Boden und helfen dabei, Feuchtigkeit zu halten. Werden sie zu üppig, werden sie entfernt und als Mulch auf dem Boden liegen gelassen. Weil es in diesem trockenen Jahr kaum Grasschnitt gab, kamen dafür beispielsweise auch Wurmfarn und Rhabarberblätter zum Einsatz.
Das Experiment soll zeigen, welche Möglichkeiten es gibt, beim naturnahen Gärtnern mit wenig Wasser auszukommen.
Gemeinschaftsgärten
kennenlernen
Am Sonntag, 20. September, von 14 bis 17 Uhr können Interessierte die Gemeinschaftsgärten kennenlernen und sich über naturnahes Gärtnern austauschen. Außerdem findet eine Samentauschbörse statt. Eigene Samen können mitgebracht und gegen andere Sorten getauscht werden.
Weitere Informationen gibt es bei Patchwork unter:
info@patchwork-vog.be, telefonisch unter 080/33 04 11 oder
per WhatsApp unter 0472/72 23 00.
Die Patchwork VoG ist ein Ort der Begegnung und des Austauschs am Alten Wiesenbacher Weg am RAVeL in St.Vith.
Sie ist von der Deutschsprachigen Gemeinschaft als sozialer Treffpunkt anerkannt und wird größtenteils von dieser sowie der Stadt St.Vith finanziert.
Die Gemeinschaftsgärten werden von der König-Baudouin-Stiftung unterstützt.

