Kurier-Journal

Musik für einen Herbst voller Entdeckungen

PR-Text: OstbelgienFestival

Ostbelgien. – Junge Musiker aus Ostbelgien treffen auf internationale Künstler, historische Orte werden zu Konzertbühnen, vergessene Komponistinnen bekommen Raum und große Orchester bringen die Musik der Romantik zum Klingen: Das Herbstprogramm des OstbelgienFestivals führt von der regionalen Musikszene bis zu international gefeierten Ensembles. Dabei stehen nicht nur bekannte Werke und Namen auf dem Programm, sondern auch musikalische Entdeckungen und ungewöhnliche Verbindungen.

Drei historische Orte und eine Gitarre: Am 12. September ist Cécile Straet im Rahmen der Tage des offenen Denkmals mit Südamerikanischen Klangwelten in Eupens Denkmälern zu erleben. Die junge Gitarristin spannt den Bogen von Spanien über Brasilien bis nach Argentinien.

Ganz anders klingt das Matineekonzert am 13. September im Alten Schlachthof Eupen. Der ostbelgische Pianist Rafael Theissen und der Cellist Romain Dhainaut widmen sich der späten, intimen Klangsprache Liszts. Dazu erklingt Adolphe Biarents Sonate für Cello und Klavier, die die Erschütterungen des Ersten Weltkriegs in sich trägt.

Kraftvoll wird es mit der Musique Royale des Guides am 20. September im Triangel St. Vith. Die traditionsreiche belgische Militärformation zählt zu den führenden Harmonieorchestern weltweit. Auf dem Programm stehen Originalkompositionen und Transkriptionen belgischer und internationaler Komponisten.

Talent und Spielfreude stehen bei den Young Belgian Strings im Vordergrund. Ihr Konzert am 26. September im Jünglingshaus in Eupen bringt zwei bemerkenswerte Solisten auf die Bühne: den ostbelgischen Cellisten Noah Schmitz und die international ausgezeichnete Pianistin Mahault Ska. Werke von Mendelssohn, Haydn und Schumann bilden das Programm.

Auch die bildende Kunst erhält vom 2. bis 25. Oktober ihren Platz: Die Ausstellung „Zwischen Geste und Gefüge“ in der Villa Peters in Eupen zeigt Werke von Sabine Rixen und Dieter Nusbaum. Rixen arbeitet mit Spuren, Überlagerungen und Fragmenten; Nusbaum mit verdichteten Figuren, Zeichen und Räumen. Dazu bringt die Musikakademie eigene musikalische Akzente in die Ausstellung ein.

Romantik in großer Besetzung folgt mit dem Belgian National Orchestra am 9. Oktober im Triangel St. Vith. Anastasia Kobekina interpretiert Dvoráks Cellokonzert zwischen zarter Intimität und dramatischer Kraft. Danach erklingt Rachmaninows Zweite Sinfonie, geprägt von schwelgerischen Streichern, rauschenden Bläsern und dunklen, sehnsuchtsvollen Melodien.

Einen Blick auf eine lange vernachlässigte Seite der Musikgeschichte wirft das Ensemble Le Pavillon de Musique am 15. Oktober. Das Programm „Mrs. Philarmonica“ stellt im Kloster Heidberg in Eupen die Komponistinnen des Barock in den Mittelpunkt, die sich ihre künstlerische Freiheit in einer von Männern dominierten Welt erkämpften.

Mit Carmina Viva wird es am 1. November nachdenklicher. Gemeinsam mit dem Ensemble Ellipse entsteht rund um das „Requiem for Solace“ von Arnesen in der Pfarrkirche Rocherath ein Konzert, das Raum für Erinnerung lässt.

Die Scandinavian Night am 7. November im Triangel St. Vith bringt das Stuttgarter Kammerorchester und den international gefeierten Klarinettisten Martin Fröst zusammen. Das Programm zeigt die musikalische Vielfalt des Nordens: intensive Klangfarben, klare Linien und überraschende, fast szenische Momente.

Am 28. November gehört die Bühne des Triangels VOCES8. Das weltberühmte Vokalensemble verbindet im Programm „Give Me Your Stars“ Renaissance-Polyphonie mit Jazz, Traditionals und weiteren vielseitigen musikalischen Stilen.

Zum Abschluss des Programms treffen am 4. Dezember beim Duo Kiasma im Alter Schlachthof in Eupen zwei ungewöhnliche Partner aufeinander: Violoncello und Akkordeon. Ihr Programm verbindet Klassik, Jazz, Weltmusik und Filmmelodien. Dazu kommen kleine Köstlichkeiten für einen bewusst leichten Ausklang zum Jahresende.

Die zweite Saisonhälfte des OstbelgienFestivals ist von musikalischer Neugier geprägt. Statt sich auf einen Stil festzulegen, eröffnet das Programm immer wieder neue Wege, Musik zu entdecken.

Weitere Informationen und Tickets unter http://www.obf.be.

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