St.Vither Trödelmarkt
(Fortsetzung von Seite 1)
St.Vith. –
Dass ein Markt dieser Größe nicht ohne Herausforderungen über die Bühne geht, weiß auch Organisator Julien Feltes. Rund 30 Helferinnen und Helfer waren im Einsatz, um den Ablauf zu koordinieren. Gerade am Morgen gibt es aber einen Punkt, der bei der Organisation immer wieder für Ärger sorgt. „Die Verkäufer bekommen im Voraus alle Informationen. Wenn sie diese lesen würden, würde vieles einfacher laufen“, erklärt Feltes. Besonders ärgere ihn, dass einige bereits vor der offiziellen Einfahrt in die Stadt kommen und mit dem Aufbau beginnen. Das sei unfair gegenüber jenen, die sich an die Regeln halten und später vor den Absperrungen warten müssten.
Eine frühere Öffnung der Stadt sei allerdings keine Lösung. Der Verkehrsleitplan sei genau aus diesem Grund eingeführt worden. „Wenn jeder fährt, wie er will, stehen sich am Ende alle gegenüber und nichts geht mehr.“ Die Regeln dienten nicht dazu, jemanden zu ärgern, sondern einen möglichst reibungslosen Ablauf für alle zu ermöglichen.
Trotz dieser kleinen Baustellen blickt Feltes zufrieden auf den Markt zurück.
Die neuen Systeme bei der Buchung und der Kommunikation unter den Helferinnen und Helfern hätten in diesem Jahr vieles erleichtert.
Auch die Reservestände, die nach den Lücken des vergangenen Jahres eingeführt wurden, hätten sich bewährt. Für Feltes zeigt sich damit, dass der klassische Trödelmarkt auch heute noch seinen Platz hat und die Menschen weiterhin anzieht. „Ich freue mich einfach, dass wir den Markt richtig voll haben, mit Leuten und mit Ständen“, so der Organisator abschließend.

