Kurier-Journal

Kunst zwischen Rost und Hoffnung

Leo und Isabelle George stellen im Foyer des Triangel aus

St.Vith/Braunlauf.– Rost ist für Leo George kein Zeichen des Verfalls. Er ist Erinnerung, Veränderung und Leben zugleich.

Aus altem Metall erschafft der Künstler Skulpturen mit Charakter, die Geschichten erzählen, zum Nachdenken anregen und den Betrachter bewusst aus seiner Komfortzone holen. Unter dem Titel „Metall im Scheinwerferlicht“ lädt ArsVitha am Montag, dem 20. Juli, um 19.30 Uhr zur Vernissage einer außergewöhnlichen Ausstellung ins Foyer des Triangel ein.

Der gelernte Metallbauer ist Tüftler, Handwerker, Visionär und Naturfreund zugleich.

Seine Skulpturen entstehen aus Materialien, die andere längst abgeschrieben hätten. Aus Altmetall werden Kunstwerke, die durch ihre Formensprache ebenso beeindrucken wie durch ihre Botschaft.

Sie beschäftigen sich mit Themen wie Nachhaltigkeit, Frieden, Verantwortung, Klimawandel und dem Verhältnis des Menschen zur Natur.

Rost ist für Leo George kein Makel, sondern ein gestalterisches Element. Regen, Sonne und Frost verändern sie Jahr für Jahr. So entwickelt jedes Werk eine eigene Geschichte. Ausgediente Materialien erhalten ein zweites Leben und gewinnen eine völlig neue Bedeutung.

Die Ausstellung versteht sich bewusst nicht als klassische Werkschau. Die Ausstellung versteht Leo George aber keineswegs nur als Event für „Rostfreunde“, denn im Innenbereich werden Bronze sowie Aluminiumskulpturen gezeigt.

Abgerundet wird die Ausstellung durch die Malerei seiner Ehefrau Isabelle George. Gemeinsam entsteht so ein harmonischer Dialog zwischen zwei unterschiedlichen Kunstformen, die sich gegenseitig ergänzen und bereichern.

Anschließend ist die Ausstellung bis zum 10. August während der Triangel-Öffnungszeiten frei zugänglich.

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