Kurier-Journal

Das neue Herz des Büllinger Dorflebens

Die renovierte Sporthalle und der neue Dorfsaal wurden offiziell ihrer Bestimmung übergeben

(Fortsetzung von Seite 1)

Büllingen. – Rainer Stoffels dankte den Regierungen der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der Wallonischen Region für ihre substanzielle finanzielle Unterstützung sowie den Architekturbüros Archiplan aus Krinkelt und dem Steffens Marc Architektenteam.

Ebenso den Unternehmen Elsen (Heppenbach), Henri Dethier und André Lemaire (beide Weismes) für ihre verlässliche und qualitative Arbeit. Dank gebühre ebenfalls dem BIB und dem Schulträger für die gute Kooperation bzgl. der für den Verbindungsweg notwendigen Geländeabtretungen. „Für diesen Teil des Projekts konnten wir uns auf die Zusammenarbeit mit dem Studienbüro Schmitz stützen.“

Minister Gregor Freches freute sich, dass mit diesem Bau Brücken zwischen Sport und Kultur, zwischen Bildung und Freizeit gebaut worden seien. „Hier trainieren Mannschaften und hier finden tolle Auftritte statt. Im Dorfsaal wächst die gesamte Gemeinde, die gesamte Gemeinschaft zusammen. Hier proben Musik- und Tanzgruppen für das nächste Konzert oder den kommenden Showact. Und hier wird die Schule diesen Ort ganz selbstverständlich nutzen.“ 4,4 Millionen Euro seien investiert worden. „Das ist viel Geld, ich gebe es gerne zu. Aber wir sind überzeugt, dass dieses Geld gut angelegt ist, denn es ist kein Bau für besondere Anlässe, sondern für den Alltag, mit täglicher Nutzung und damit für all das, was unsere Gemeinschaft ausmacht.“

Dies konnte Michael Schmitt nur bestätigen. „In einer ganz normalen Woche ohne Veranstaltungen gehen hier momentan über 400 Kinder und Erwachsene ein und aus.“

Er ließ die Eckpunkte dieses Projekts Revue passieren, das er als als langjähriges Mitglied des Verwaltungsrates und auch in seiner Zeit als Schöffe für Ländliche Entwicklung eng begleitet hat.

Erst sei es um ein Dorfhaus gegangen, aber durch den immer schlechter werdenden Zustand der Sporthalle sei im Rathaus beschlossen worden, gleichzeitig den Sportkomplex grundlegend zu sanieren – „vor allem auch im Bereich der Energieeffizienz mit Einbau einer Luftwärmepumpe in Kombination mit Gas. Es gab quasi keine Isolierung im alten Gebäudetrakt, und wenn es draußen kalt wurde, verfeuerten wir rund 750 Liter Heizöl – pro Woche.“

Nach unzähligen Treffen und Besichtigungen hat man sich auf ein wohldurchdachtes Konzept einigen können, „das möglichst perfekt auf die Bedürfnisse der Nutzer abgestimmt ist“. Während im Erdgeschoss die Sporthalle und der modular nutzbare Dorfsaal mit Thekenbereich und Küche angesiedelt sind, befindet sich im Keller das Reich der Dorfvereine mit den Probelokalen des Musikvereins und des Spielmannszugs, dem Spiegelsaal, Stau- und Technikräumen.

Sein besonderer Dank galt den Mitgliedern des Verwaltungsrates, „allen voran unserem Hausmeister Aloys Müller und Patrick Genten, die dieses Projekt von Anfang an und bis heute vorangetrieben haben und unterstützen.“ Der Abend klang mit Rundgängen und einer Einlage der Büllinger Showdancers aus.

(Quelle: GrenzEcho)

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