Wundmanager Martin Lamsfuhs verspricht Steigerung der Lebensqualität
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Bütgenbach/St.Vith. – Vivias nutzt das Gerät unterstützend in weiteren Fällen wie Arthritis, Tennisarm, chronischer Akne, Herpes oder Fußpilz.
Das neue Gerät, das handlich und flexibel einsetzbar ist, kommt laut dem Wundmanager gut bei den Bewohnern an: „Sie sind sogar eher traurig, wenn wir es an einem Tag nicht einsetzen.
Auch unsere dementen Bewohner fühlen sich nicht gestört.“
Für die Bewohner der drei Vivias-Standorte, Wohn- und Pflegezentren St.Vith und Bütgenbach sowie das Psychiatrische Pflegeheim (PPH), bedeutet die Anschaffung eine enorme Steigerung der Lebensqualität. Ergänzend zur bewährten Wundpflege ermöglicht die Kaltplasmatherapie nun eine signifikant effizientere Abheilung hartnäckiger Wunden, die oft mit Schmerzen und Mobilitätseinschränkungen verbunden sind – direkt vor Ort und ohne zusätzliche Kosten für die Bewohner.“ In der Tat wird die Behandlung den Bewohnern dank der finanziellen Unterstützung des Rotary St.Vith-Eifel nicht in Rechnung gestellt.
Martin Lamsfuhs erkennt einen weiteren positiven Nebeneffekt: „Da der Heilungsprozess schneller voranschreitet, sinkt der Bedarf an teuren Verbandsstoffen, deren Kosten zum Großteil von den Bewohnern selbst getragen werden müssen.“
„Mit dem Einsatz des Geräts setzen wir neue Maßstäbe in der Pflegequalität unserer Region“, findet Thomas Creutz, Heimleiter in Bütgenbach. Vivias lässt das mobile Gerät täglich zwischen St.Vith und Bütgenbach pendeln.
Ferner wird es im Rahmen der Verfügbarkeiten auch den Ärztehäusern zur Verfügung gestellt.
Aktuell werden wöchentlich rund 30 Personen mit der Kaltplasmabehandlung gepflegt, erklärt Martin Lamsfuhs: „Ein Ärztehaus ist so begeistert, dass es selbst über die Anschaffung eines solchen Geräts nachdenkt“, weiß unser Gesprächspartner, der auch das Gespräch mit der Klinik St. Josef in St.Vith suchen möchte.
Noch wird die Kaltplasmabehandlung in der Wundheilung nicht von den Krankenkassen rückerstattet: „Das wäre natürlich ideal, wenn es eines Tages so weit kommen könnte.“
(Quelle: GrenzEcho)

