Kurier-Journal

Sternsinger gegen Kinderarbeit

Dreikönigssingen: Ausblick auf die 42. Aktion in Ostbelgien im Januar 2026

(Fortsetzung von Seite 1)

Bütgenbach. – 122.464 Euro sind zusammengekommen, mit denen Kindern in Not weltweit geholfen wird. Seit 2010 kamen damit über 1,5 Millionen Euro ostbelgienweit zusammen.

Die über 150 Sternsingerverantwortlichen in Ostbelgien sind dankbar für diesen Einsatz der vielen kleinen und großen Königinnen und Könige.

Die Verantwortlichen in Ostbelgien hoffen, dass sich die Sternsinger bei ihrer kommenden Aktion wieder überall auf den Weg zu den Menschen machen können. „Der Gesang an den Haustüren, das Anschreiben des Segens, das Sammeln der Spenden – das Sternsingen ist eine so wunderbare Aktion, die von den persönlichen Begegnungen lebt“, macht Bischofsvikar Emil Piront deutlich.

Marie-Christine Hoen-Dorr aus Kelmis, Mitverantwortliche der Aktion in Ostbelgien schließt sich an: „Wenn die Kinder mit Kronen und Stern vor den Haustüren stehen, dann ist das für viele Menschen ein wichtiger Moment. Dann wird deutlich, was es heißt, gesegnet zu sein.“

Für Mittwoch, 7. Januar 2026, hat Parlamentspräsidentin Patricia Creutz-Vilvoye (CSP) die ostbelgischen Sternsinger zu einem Empfang in Eupen eingeladen.

Alle neun ostbelgischen Pfarrverbände (Gemeinden) werden vertreten sein. Diesmal werden die Gruppen aus Heppenbach, Honsfeld, Aldringen, Nidrum, Kettenis, Hergenrath, Walhorn, Eynatten und Schönberg Ostbelgiens Sternsinger im Parlament vertreten.

Am 13. und 14. Januar 2026 wird eine Delegation aus Eupen die ostbelgischen Sternsinger im Europäischen Parlament vertreten und zusammen mit Gruppen aus Deutschland, Österreich, Südtirol, Ungarn und Rumänien von EU-Vizeparlamentspräsidentin Sabine Verheyen (EVP) empfangen.

Im vergangenen Jahr war es eine Gruppe aus Hünningen/Büllingen. Dabei werden die Sternsinger auch vom ostbelgischen EU-Parlamentarier Pascal Arimont begrüßt, dem es jedes Jahr eine große Freude ist, einen Nachmittag mit den kleinen ostbelgischen Königen in Brüssel zu verbringen.

(Quelle: GrenzEcho)

Kontaktiert uns…

Folgt uns…

Zur Website von: