Kurier-Journal

Frauenliga in Lissabon

Kultur und Menschen Portugals kennenlernen

Ostbelgien. – Im Rahmen des Erasmus+ Programms besuchten Mitte Juli sechs Mitarbeitende und Ehrenamtliche der Frauenliga zwei Workshops in Lissabon und durften Menschen und Kultur Portugals kennenlernen.

Während der einwöchigen Weiterbildungsreise erhielten sie Unterricht in Portugiesisch und in „Digital Storytelling“.

Man erfuhr einmal mehr, dass jeder Einblick in eine neue Sprache wie ein offenes Fenster ist, das eine neue Weltsicht eröffnet und den Horizont erweitert und dass die Sprache als Instrument der Verständigung in der Sozialen Arbeit nicht nur ein Werkzeug ist, sondern auch Ausdruck zwischenmenschlicher Beziehung und Individualität.

Im Workshop „Digital Storytelling“ erlernte man mit Hilfe von digitalen Medien, Audio- und Videogeschichten zu erstellen. Die Förderung der Freude am Erzählen aber auch die immer mehr an Bedeutung gewinnende Technik medialer Selbstdarstellung und Wissensvermittlung standen im Fokus.

Lissabon zeigte sich sehr weltoffen und emanzipiert. Feminismus, Emanzipation, Kritik an Kolonialzeit und Fremdenfeindlichkeit waren in Kunst und Kultur sehr präsent.

In der Geschichte Portugals spielten Kolonien wie Brasilien und Angola stets eine große Rolle, was sich heute noch durch die Multikulturalität der Communitys in der Metropole Lissabon zeigt. Die gesamte Reise hat die Mitarbeiter/innen und die Ehrenamtlichen der Frauenliga sowohl auf menschlicher als auch auf professioneller Ebene sehr bereichert, wovon die Nutznießer/innen der Frauenliga in Zukunft unmittelbar profitieren werden. Mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union.

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