Kurier-Journal

lovers@löressen „neu“ auf Compact Disc

PR-Text: Band lädt zur rockigen Zeitreise „op Vegder Platt“ ins Café Trottinette

St.Vith. – Sie sind wieder da. Und diesmal sogar mit einer Überraschung „im Gepäck“. Zwar setzten auch bei den „lovers@löressen“ wegen der Pandemie die Instrumente zwischendurch Staub an. Doch nutzten sie die verordnete Bühnenabstinenz für ein anderes Projekt, das ihnen schon lange am Herzen lag.

In den vergangenen Monaten wurden die drei Musikkassetten aus den achtziger Jahren digitalisiert, liegen nunmehr als CompactDiscs vor. Eine aufwendige, aber rundum lohnende Arbeit, für die Walter Langer mit fachkundiger Hand und nuanciertem Gehör verantwortlich zeichnete.

Und so „erstrahlen“ die drei Produktionen „Mir seen d’Löressen“ (1981), „Efeler Land“ (1984) und „Festowend“ (1989 – vormals auch bekannt unter dem Titel „Schwein musste han“) klanglich in neuer Transparenz und Farbigkeit. Was vor allem für die erste Veröffentlichung gilt, die noch größtenteils im hauseigenen „Studio Büdchen“ in der Rodter Straße eingespielt worden war, während die nachfolgenden zwei MC im Studio GAM in Weismes produziert wurden.

Zugleich sind die drei Compact Disc eine Zeitreise „back to the roots“, denn die Versionen der „Klassiker“, die die „lovers@löressen“ seit ihrem Revival vor vier Jahren auf die Bühne bringen, unterscheiden sich schon deutlich von den Urfassungen – in Rhythmus, Sound, Tempo und Farbe. Denn die plattdeutschen Texte erklingen seither teils zu Rock, Blues oder Reggae. Ein Paradigmenwechsel, der vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen wurde, vor allem auch da Josef Hammerschmidt, verantwortlich für Texte und Arrangement, in dieser Umarbeitung der eigenen Songs mehr eine Evolution als Revolution sieht.

Nun gibt es an diesem Freitag, 19. November, in der Trottinette im Triangel die „lovers@löressen“ gleich doppelt, quasi „the two sides of the moon“. Während die Band ab 21.00 Uhr die Uhren zurückdreht, in der eigenen Vergangenheit „stöbert“ und Songs aus der „Frühzeit“ präsentiert (wenngleich teils auch als Remake, also in einer selbst verordneten, aktualisierten Neufassung), geben sich die fünf Musiker nachfolgend ausnahmslos rockig.

Mit dem in den letzten Jahren erfolgreichen Konzept „Welthits op Platt“ rollen sie musikalischen „Blockbustern“ wie Rolling Stones, Creedence Clearwater Revival, Free, Golden Earring, Kinks und sogar AC/DC den Teppich aus. Freilich erklingen Songs wie „The Last Time“, „It’s All Over Now“, „Proud Mary“, „Allright Now“, „Lola“ oder „Highway to Hell“ nicht in der originalen englischen Fassung, sondern mit plattdeutschen Text. Womit die „lovers@löressen“ im Grunde eine Symbiose schaffen zwischen ihrer ersten und zweiten Schaffensperiode.

Kurzum: Das nach der Zwangspause angesetzte Gastspiel „in eigener Sache“ in der Trottinette steht faktisch für die Idee „Zurück in die Zukunft“, schlägt einen stimmungsvollen Bogen zwischen „Lovers“ und „Löressen“, zwischen Alt und Neu, zwischen Original und Remake.

Einlass im Triangel ist ab 20.00 Uhr. Zugang nur mit Covid Safe Ticket (3G-Regel). Der Eintritt beträgt 8,00 €. Am Abend selbst stehen ebenfalls die digitalisierten Compact Discs zum Verkauf, allesamt mit Textheft und die beiden ersten Produktionen gleichfalls im Doppelpack mitsamt der vormaligen Broschüre aus dem AKTUELL-Verlag mit Zeichnungen von Robert Maaswinkel und plattdeutschem Lexikon. Ferner werden die drei „Silberscheiben“ mit insgesamt 29 Titeln und knapp 130 Minuten Musik nachfolgend im Heimatmuseum ZVS angeboten.

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