Kurier-Journal

The French Dispatch

Filmauslese im Kino Scala

Büllingen. – Lucinda Krementz aus der Redaktion der französischen Niederlassung – in Ennui-sure-Blasé – einer US-Zeitschrift schreibt über einen politisch engagierten Studenten namens Zeffirelli und seine Liaisons. Die für den Bereich Kunst zuständige J.K.L. Berense porträtiert den Künstler Moses, der im Gefängnis zu seiner Kunst und zur Liebe kommt – zu seiner Wärterin – und von einem Kunsthändler gestört wird. Roebuck Wright berichtet von einem kuriosen Kidnapping.

Wes Anderson ließ sich vom New Yorker zu seinem fantasievollen, bis ins kleinste Detail durchkomponierten Film bzw. überbordender Ideen- und Bildersammlung inspirieren. In der Cannes-Premiere, in der man wie in einem literarischen Magazin durch verschiedene, skurrile Geschichten blättert, begegnet man zahllosen Stars, die teils nur Miniauftritte haben. Anderson siedelt sie in einem fiktiven Bilderbuch-Paris an, wechselt in seiner inhaltlich und visuellen Wundertüte von farbenprächtiger zu Schwarz-Weiß-Optik und auch mal zur Animation.

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