Kurier-Journal

Die Corona-Impfung wirkt und schützt

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Die Impfquote in Ostbelgien stagniert. Erst drei Viertel der impfberechtigten Bürgerinnen und Bürger in Ostbelgien sind geimpft. Das sind noch zu wenige, um an eine Aufhebung der Schutzmaßnahmen zu denken – im Gegenteil.

Der Gesundheitssektor steht wieder unter enormem Druck.

Das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft schätzt die Zahl der Ostbelgierinnen und Ostbelgier, die noch mit der Corona-Schutzimpfung zögern, auf ungefähr 10 %. Das Ministerium möchte diese Zögerer nun basierend auf Fakten und Argumenten zur Impfung gegen das Coronavirus bewegen.

Jüngste Untersuchungen und die Erfahrungen von Ländern mit hoher Impfquote zeigen, dass eine Impfquote von etwa 85 bis 90 % (in Bezug auf die impfberechtigte Bevölkerung) erforderlich ist, um die Epidemie hinter sich zu lassen und in eine weitgehende Normalität des gesellschaftlichen Lebens eintreten zu können. Obwohl 85 bis 90 % der erwachsenen Ostbelgier laut der jüngsten regionalen FORSA-Studie grundsätzlich zur Impfung bereit sind, erreicht die aktuelle Impfquote hier mit 76,3% (Stand 15.11.2021) diesen Wert aber noch nicht. Bei der impfberechtigten Bevölkerung (also ab 12 Jahren) liegt sie bei 74,5 %. Die Impfquote bei den 12- bis 17-Jährigen beträgt bisher erst 52,7%, bei den 18- bis 34-Jährigen 65 %.

Das Ministerium appelliert an das gemeinsame Ziel, möglichst bald wieder zu einer generellen Normalität des gesellschaftlichen Lebens zu kommen. Für das Ministerium ist es besonders wichtig, die Gründe von Impfzögerern ernst zu nehmen und ihnen sachliche Argumente zu liefern.

Impfzögerer zweifeln häufig an der Wirksamkeit der Impfstoffe, befürchten Nebenwirkungen oder möchten „erst einmal abzuwarten“. Hinzu kommen Ängste werdender Mütter bzw. Eltern vor eventuellen negativen Wirkungen auf Neugeborene. Einige sind auch der Meinung, sie müssen sich nicht impfen lassen, weil es ja alle anderen tun.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass die Corona-Impfung eine hohe Wirksamkeit aufweist. Die Wahrscheinlichkeit, schwer an Corona zu erkranken, ist bei Geimpften viel geringer als bei Ungeimpften. Alle in Belgien zugelassenen Impfstoffe gegen Covid-19 bieten einen hohen Schutz gegen schwere Krankheitsverläufe, auch bei den bisher bekannten Virusvarianten. Auch das Risiko einer Ansteckung nach einer vollständigen Impfung ist niedriger als ohne Impfung. Allerdings können trotz der sehr hohen Schutzwirkung Impfdurchbrüche auftreten. Manche Menschen können sich also trotz Impfung mit dem Virus anstecken. Diese werden im Regelfall praktisch keine Symptome bemerken oder einen recht milden Krankheitsverlauf haben.

Weitere wichtige Informationen rund um die Impfung und die wesentlichen Argumente, warum „Deine Impfung zählt“, sind auf der Internetseite http://www.deineimpfung.be nachzulesen. Für allgemeine Informationen rund um Corona und die Impfung, für die Vermittlung zu Spezialisten oder anderen Ansprechpartnern sowie zur Vereinbarung von Impfterminen steht die Impfhotline des Ministeriums montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr sowie samstags von 9 bis 15 Uhr zur Verfügung: 0800 23 0 32.

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